Jan 15

Afrika erfreut sich als Reisekontinent - nicht zuletzt dank Billigflügen und Pauschalreisen - großer Beliebtheit. Besonders Ägypten, Tunesien und Südafrika sind als Urlaubsziele bekannt. Leider gibt es aber auch Gründe, die Reisewillige in ihrem Eifer bremsen.

Afrikas guter Ruf wird von dem weit weniger positiven als Seuchenherd überschattet. Wer will schon, dass der Urlaub statt Erholung einen Aufenthalt in der Quarantänestation mit sich bringt? Wenn man sich jedoch rechtzeitig beim Tropeninstitut über die empfohlenen und geforderten Impfungen erkundigt, steht dem Abenteuer Afrika nichts mehr im Wege.

Die notwendigen Impfungen hängen von der Region ab, die man bereisen will. Die verschiedenen Länder Afrikas bergen auch unterschiedliche Seuchengefahren, demnach gibt es landesabhängig diverse Einreisebestimmungen und Empfehlungen. Allgemein wird jedoch angeraten, Impfungen gegen Kinderlähmung, Tetanus und Diphterie, Hepatitis A und B, Typhus, Tollwut und Malaria vornehmen oder auffrischen zu lassen. Read the rest of this entry »


Jan 8

Hersteller und Studien besagen, dass Gesundheitsschuhe einen positiven Beitrag zu einer gesünderen Lebensführung bieten. Sie entlasten die Gelenke und verhelfen dem Träger zu einem aufrechteren und damit gesünderen Gang. Volkskrankheiten wie Gelenk- und Rückenschmerzen sollen durch das Tragen vermieden beziehungsweise gelindert werden.

Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten, die sich besonders durch die Form der Sohle differenzieren. Der sogenannte “passive” Gesundheitsschuh unterscheidet sich von der Sohle her nur wenig von normalen Schuhen. Er bietet dem Fuß jedoch höheren Tragekomfort durch mehr Raum, ein besonderes Fußbett im inneren und mehr Halt.

Der “aktive” Gesundheitsschuh hingegen hat eine eher rundliche Sohle, wodurch die Muskulatur ständig beansprucht und somit gestärkt wird. Dieses Training fördert einen aufrechteren Gang und schont ebenfalls die Gelenke durch die Kräftigung verschiedener Muskelpartien. Der Tragekompfort stellt sich bei vielen Probanden erst nach einiger Zeit ein, da durch die ungewohnt runde Sohle der Gang zu Beginn eher “eirig” empfunden wird. Daher empfehlen einige Hersteller, Schuhe mit dieser Sohle zunächst in kürzeren Zeitabschnitten zu tragen, bevor man sie ganztägig nutzt. Read the rest of this entry »


Jan 5

Als Depression wird in der Umgangssprache ein Zustand psychischer Niedergeschlagenheit bezeichnet. Sie wird im medizinischen Zweig der Psychiatrie den affektiven Störungen zugeordnet. Diagnostiziert wird die Depression ausschließlich anhand von Verlauf und Symptomen.

Nach erfolgter Aufklärung über die Krankheit kann die Behandlung sowohl mit Hilfe von Antidepressiva als auch ausschließlich durch Psychotherapie erfolgen. Die Symptome sind sehr umfangreich und können je nach Geschlecht und Alter sehr verschieden sein. Charakteristisch für Depressionen sind Stimmungsschwankungen, Hemmung des Antriebs und des Denkens, Zukunftssorgen, Schlafstörungen und vieles mehr.

Die Erkrankung bringt auch körperliche Symptome mit sich, wie zum Beispiel Appetitlosigkeit, erhöhte Infektionsanfälligkeit, Gewichtszu- oder Gewichtsabnahme. Da die Depression oftmals durch Symptome anderer Erkrankungen überdeckt wird, wird sie häufig nicht vom Hausarzt erkannt und so muss die Diagnose von einem Psychotherapeuten oder einem Psychiater gestellt werden. Read the rest of this entry »


Dez 11

Mit Spielsucht verhält es sich ähnlich, wie mit allen anderen Süchten. Die Symptome kommen schleichend und der Betroffene erkennt den Ernst der Lage meistens erst, wenn es schon zu spät ist und professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden muss.

Zunächst wird aus Spassgründen gespielt und man hat das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Die eigentliche Sucht schleicht sich meistens unbemerkt ein. Spielsucht wird von vielen Menschen nicht ernst genommen, weil es im Gegensatz Alkohol- oder Drogensucht harmlos zu sein scheint. Zudem existiert in jedem Land eine Spielkultur und es ist schließlich nahezu ein Grundbedürfnis des Menschen. Kinder sind sogar auf Spiele angewiesen, um eine erfolgreiche Entwicklung vollziehen zu können. Read the rest of this entry »


Okt 15

Egal wo man sich befindet oder was man gerade macht, viele Deutsche kennen dieses Problem. Der ständige Gedanke an Sex.

Es gab Zeiten, da mochte niemand über Sexsucht reden, aber heute ist dies ganz anders. Man kann mit fast jedem Menschen über sein Problem, mit den Gedanken an Sex, reden. Menschen, die Beispielsweise sehr häufig den Partner wechseln mit dehnen sie Sex haben, zählen bei vielen schon als Sexsüchtig. Sexsucht wird heutzutage auch als Nymphoman beschrieben.

Nymphoman bedeutet nichts weiter als das man ständig und fast überall Sex haben möchte. Viele Menschen machen dies auch und haben an den unterschiedlichsten Orten Sex, weil es sie gerade überfällt. Aber keine Angst. Sexsucht ist keine Krankheit, sondern einfach nur der Gedanke an die schönste Nebensache der Welt. Read the rest of this entry »


Sep 8

Es gibt verschiedene Formen der Depression. Sie unterscheiden sich durch Krankheitmerkmale und Ursache. Die eher seltene Form, die analytische Depression entsteht durch Vernachlässigung und Isolierung. Zu beobachten ist diese Form bei Häftlingen in langer Einzelhaft, Heiminsassen oder vernachlässigten Kindern.

Die somatisierte Depression wird, wie der Name sagt, in bestimmten Symptomen ausgelebt. Trotz körperlichen Gesundheit, kommt es hier zu psychisch bedingten, starken Schmerzen. Die agitierte Depression äußert sich in einem rastlosen Bewegungsdrang und ständigem Jammern und Klagen des Patienten.

Bei der atypischen Depression klagen die Patienten über eine bleiernde Schwere des Körpers, welche in manchen Fällen durch ungehemmten Appetit hervorgerufen wird. Sie sind misstrauisch und fühlen sich zurückgewiesen. Es kommt aber zu momentanen Stimmungsaufhellungen. Read the rest of this entry »


Jun 8

Die prämorbide Persönlichkeit wird oft auch als Primärpersönlichkeit bezeichnet. Diese wird vor allem im Bereich der biodynamischen Psychotherapie behandelt und erforscht. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei der prämorbiden Persönlichkeit um ein Wesen, das tief in einem jeden Menschen verborgen ist.

Dieses Wesen ist frei von negativen Gefühlen und befindet sich im totalen Einklang mit sich selbst.Die prämorbide Persönlichkeit hadert nicht mit ihrem Leben, sondern akzeptiert das Auf und Ab des Seins in all seinen Facetten, auch wenn es sich dabei um Drogensucht handelt.

Doch vor allem ist die prämorbide Persönlichkeit vollständig ausgewogen. Ihre wilden, Read the rest of this entry »


Jun 5

Der Begriff “Craving” kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet frei übersetzt soviel wie “Begierde” oder “Verlangen”. Er wird im Bereich der Suchtforschung gebraucht. Mit “Craving” meint man das Bedürfnis bzw. das Verlangen des Suchtkranken, an sein Suchtmittel zu gelangen.

Man unterscheidet im “Craving” zwischen stofflicher und nichtstofflicher Sucht. Mit stofflicher Drogensucht ist gemeint die Sucht nach chemischen Substanzen, also z. B. die Drogen- oder Tablettenabhängigkeit. Von nichtstofflicher Sucht spricht man, wenn man z. B. spielsüchtig ist. Man spricht dann auch von “constant craving”, also von kontinuier-
lichem Verlangen.

Man kann in der Suchtforschung schnell einem Irrtum erliegen. Nach allgemein gängiger Meinung gilt man als geheilt, wenn man die Sucht hinter sich gelassen hat. Doch dies ist nicht ganz korrekt - denn was die Wenigsten wissen, ist, dass das Read the rest of this entry »


Jun 5

Kokain, umgangssprachlich auch Koks genannt, kam seit den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den begüterten Kreisen immer mehr als Arznei- und Genußmittel in Mode.

Die Blätter des primär in Südamerika angebauten Cocastrauches, der als Hauptwirkstoff Kokain enthält, werden von den Andenbewohnern als Alltagsdroge kauend konsumiert. Des Profits wegen sind diese Länder bis heute oft noch vom Coca-Anbau abhängig. Die längst mögliche synthetische Herstellung hat daran nichts geändert. In Deutschland ist Kokain eine illegale Droge und daher verboten. Um so erschreckender die Bilanz von trotzdem ca. 50.000 hiesigen Kokainproduzenten. Ein Grund ist der für unsere Gesellschaft typische Leistungsdruck. Ist doch die erste Wirkung von Kokain, das Read the rest of this entry »


Jun 2

Er ist verfügbar, schmeckt gut, hat lange Tradition, soziale Funktion, und seine Geschichte ist mit prominenten Namen (von Jack London bis zu Harald Juhnke) verknüpft: Alkohol. Insbesondere seine Wirkung jedoch ist es, die die zunächst positive Bedeutung des “Genußmittels” leider nur allzu oft in eine fatale Sucht kippen läßt.

Der Beginn ist zumeist harmlos: Frühschoppen, Feierabendbierchen, Verdauungsschnäpschen, Schlummertrunk - die Liste der allgemein gebräuchlichen Verniedlichungen ließe sich beliebig verlängern. Doch bleibt es eben in vielen Fällen nicht dabei, der Alkohol in seinen zahlreichen Spielarten wird zum ständigen (und bald schon unverzichtbaren) Begleiter. Mit der Morgenzeitung am Kiosk gibt es den ersten “Kurzen”, die getönte Limonadenflasche im Büroschreibtisch enthält etwas ganz anderes, zum Mittagessen sind mehrere Gläser Wein “normal” und nach Feierabend kommen dann die größeren Mengen.

Vor Familie, Freunden und Kollegen wird versucht, die Sucht zu verheimlichen oder - wenn entdeckt - zunächst kleinzureden und zu verharmlosen. Dabei ist das ehrliche Suchteingeständnis vor sich selbst und der eigenen Umgebung der erste Schritt zur dann notwendigen und rettenden Therapie.


« Previous Entries