Als Depression wird in der Umgangssprache ein Zustand psychischer Niedergeschlagenheit bezeichnet. Sie wird im medizinischen Zweig der Psychiatrie den affektiven Störungen zugeordnet. Diagnostiziert wird die Depression ausschließlich anhand von Verlauf und Symptomen.
Nach erfolgter Aufklärung über die Krankheit kann die Behandlung sowohl mit Hilfe von Antidepressiva als auch ausschließlich durch Psychotherapie erfolgen. Die Symptome sind sehr umfangreich und können je nach Geschlecht und Alter sehr verschieden sein. Charakteristisch für Depressionen sind Stimmungsschwankungen, Hemmung des Antriebs und des Denkens, Zukunftssorgen, Schlafstörungen und vieles mehr.
Die Erkrankung bringt auch körperliche Symptome mit sich, wie zum Beispiel Appetitlosigkeit, erhöhte Infektionsanfälligkeit, Gewichtszu- oder Gewichtsabnahme. Da die Depression oftmals durch Symptome anderer Erkrankungen überdeckt wird, wird sie häufig nicht vom Hausarzt erkannt und so muss die Diagnose von einem Psychotherapeuten oder einem Psychiater gestellt werden.
Im Regelfall können Depressionen erfolgreich behandelt werden. Jedoch nimmt die Behandlung in den meisten Fällen eine sehr lange Zeitspanne in Anspruch. Für viele Betroffene sind Selbsthilfegruppen ein hilfreicher Anlaufpunkt.