Hersteller und Studien besagen, dass Gesundheitsschuhe einen positiven Beitrag zu einer gesünderen Lebensführung bieten. Sie entlasten die Gelenke und verhelfen dem Träger zu einem aufrechteren und damit gesünderen Gang. Volkskrankheiten wie Gelenk- und Rückenschmerzen sollen durch das Tragen vermieden beziehungsweise gelindert werden.
Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten, die sich besonders durch die Form der Sohle differenzieren. Der sogenannte “passive” Gesundheitsschuh unterscheidet sich von der Sohle her nur wenig von normalen Schuhen. Er bietet dem Fuß jedoch höheren Tragekomfort durch mehr Raum, ein besonderes Fußbett im inneren und mehr Halt.
Der “aktive” Gesundheitsschuh hingegen hat eine eher rundliche Sohle, wodurch die Muskulatur ständig beansprucht und somit gestärkt wird. Dieses Training fördert einen aufrechteren Gang und schont ebenfalls die Gelenke durch die Kräftigung verschiedener Muskelpartien. Der Tragekompfort stellt sich bei vielen Probanden erst nach einiger Zeit ein, da durch die ungewohnt runde Sohle der Gang zu Beginn eher “eirig” empfunden wird. Daher empfehlen einige Hersteller, Schuhe mit dieser Sohle zunächst in kürzeren Zeitabschnitten zu tragen, bevor man sie ganztägig nutzt.
Gerade im Outdoor-Bereich hat man darauf geachtet, dass man weniger Schmerzen durch das Laufen erfährt. Lowa Artikel beispielweise bieten schon einen sehr hohen Komfort, wo man kaum noch Einschränkungen in Kauf nehmen muss.