Depressive Pseudodemenz: Fehldiagnose Alzheimer

Mit depressiver Pseudodemenz wird ein Symptom bezeichnet, das oft zu einer Fehldiagnose der Alzheimer Erkrankung führt, wodurch den Betroffenen oftmals die Möglichkeit auf eine Therapie verwehrt wird. Aus diesem Grund sollte der Unterschied zwischen der Alzheimer Erkrankung und der depressiven Pseudodemenz dargestellt werden.

Alzheimer ist eine Krankheit, die aufgrund der ansteigenden Lebenserwartung jeden betreffen kann. Daneben gibt es aber noch andere Demenzformen, die ihre Entstehung einem gestörten Stoffwechsel oder auch Gefäßleiden zu verdanken haben. Alzheimer behandeln ist demnach ein schwieriges Unterfangen.

Zu den häufigsten Demenzen gehört die vaskuläre Demenz, die durch Durchblutungsstörungen im Gehirn entsteht. Weiterhin gibt es Mischformen zwischen vaskulären Demenzen und der Alzheimer Erkrankung. Diese gehen oft mit Stimmungsschwankungen, Stimmveränderungen und sozialem Rückzug einher. Zudem sind die Patienten oftmals nicht mehr belastbar. Diese Symptome lassen oftmals fälschlicherweise auf eine Depression schließen.

Unterschied zwischen depressiver Pseudodemenz und Alzheimer

Beide Krankheiten sind sehr auffällig und beeinflussen das jeweilige Verhalten der Betroffenen sichtbar. Für Laien ist es sehr schwer, die jeweilige Erkrankung zu erkennen.

Typische Anzeichen für Alzheimer/Demenz

  • Die Krankheit beginnt sehr langsam und der Patient sieht seine Erkrankung nicht ein. Vielmehr versucht er, die Symptome zu verstecken und der Verlauf der Krankheit stagniert anfänglich. Zudem besteht bei den Betroffenen oft keine Vorgeschichte bezüglich psychischer Probleme.
  • Das Langzeitgedächtnis ist intakt, wobei Störungen des Kurzzeitgedächtnisses bemerkbar sind.
  • Die damit einhergehenden Störungen bilden sich nicht mehr zurück.

Typische Anzeichen einer Depression

Hier lässt sich kein fester Zeitpunkt des Krankheitsbeginns ausmachen. Die Betroffenen sind sich ihrer Depression bewusst und teilen dies auch oft ihrem Umfeld mit. Der Krankheitsverlauf ist dadurch gekennzeichnet, dass die Störungen schnell zunehmen, oft auch innerhalb einiger Wochen. Die Patienten hatten schon zu früherer Zeit psychische Probleme. Im Gegensatz zu Demenzkranken ist das Langzeitgedächtnis gestört und die Störungen verschwinden mit dem Abklingen der Depression.


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