Es gibt zahlreiche Arten von Süchten. Für die meisten davon gelten ähnliche Symptome als Warnzeichen, dass man es mit einer schwerwiegenden Sucht zu tun hat.
Eine Sucht mit nicht zwangsläufig mit illegalen oder legalen Drogen zu tun haben. Es gibt z.B. auch Glücksspielsucht, Shopping-Sucht oder Ess-Sucht, um nur einige weitere Suchtarten zu nennen. Manche Menschen werden süchtig nach dem Adrenalinkick, den man bei Extremsportarten erlebt, andere verbringen unzählige Stunden im Internet, wobei sie alles um sich herum vergessen und wiederum andere konsumieren Unmengen an Kaffee.
Ein erstes Warnzeichen liegt beispielsweise vor, wenn jemand häufig unangenehmen Tätigkeiten, Erinnerungen oder Situationen mithilfe von Aktivitäten oder Substanzen mit Suchtpotential aus dem Weg geht.
Ein weiteres Warnzeichen einer Sucht ist es, wenn man glaubt, ohne die süchtigmachende Substanz nicht mehr leben zu können. In schwerwiegenden Fällen kann die Abstinzenz von der entsprechenden Substanz zu starken Entzugserscheinungen führen, z.B. Übelkeit, starkes Zittern, Schweißausbrüche unter anderem. Außerdem ist bei Süchtigen meistens zu beobachten, dass sich fast alle Gedanken stets um die Suchtsubstanz oder -aktivität drehen. Das führt bei manchen Leuten soweit, dass sie nicht mehr arbeiten gehen (können) und/oder sich selbst zusehends vernachlässigen. Vor allem bei Drogenabhängigkeit führt die schwierige und kostspielige Beschaffung der Droge auch schnell zu einer kriminellen Laufbahn.
Häufig werden nahe Angehörige, ohne es zu wollen, in den Teufelskreislauf mit hineingezogen und werden co-abhängig. Das bedeutet, dass sie zwar nicht unbedingt selbst auch ebenfalls süchtig werden, aber dass sich bald auch ihre Welt fast nur noch um den süchtigen Angehörigen und dessen Probleme dreht.