Dez 11

Mit Spielsucht verhält es sich ähnlich, wie mit allen anderen Süchten. Die Symptome kommen schleichend und der Betroffene erkennt den Ernst der Lage meistens erst, wenn es schon zu spät ist und professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden muss.

Zunächst wird aus Spassgründen gespielt und man hat das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Die eigentliche Sucht schleicht sich meistens unbemerkt ein. Spielsucht wird von vielen Menschen nicht ernst genommen, weil es im Gegensatz Alkohol- oder Drogensucht harmlos zu sein scheint. Zudem existiert in jedem Land eine Spielkultur und es ist schließlich nahezu ein Grundbedürfnis des Menschen. Kinder sind sogar auf Spiele angewiesen, um eine erfolgreiche Entwicklung vollziehen zu können. Read the rest of this entry »


Okt 15

Egal wo man sich befindet oder was man gerade macht, viele Deutsche kennen dieses Problem. Der ständige Gedanke an Sex.

Es gab Zeiten, da mochte niemand über Sexsucht reden, aber heute ist dies ganz anders. Man kann mit fast jedem Menschen über sein Problem, mit den Gedanken an Sex, reden. Menschen, die Beispielsweise sehr häufig den Partner wechseln mit dehnen sie Sex haben, zählen bei vielen schon als Sexsüchtig. Sexsucht wird heutzutage auch als Nymphoman beschrieben.

Nymphoman bedeutet nichts weiter als das man ständig und fast überall Sex haben möchte. Viele Menschen machen dies auch und haben an den unterschiedlichsten Orten Sex, weil es sie gerade überfällt. Aber keine Angst. Sexsucht ist keine Krankheit, sondern einfach nur der Gedanke an die schönste Nebensache der Welt. Read the rest of this entry »


Jun 8

Die prämorbide Persönlichkeit wird oft auch als Primärpersönlichkeit bezeichnet. Diese wird vor allem im Bereich der biodynamischen Psychotherapie behandelt und erforscht. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei der prämorbiden Persönlichkeit um ein Wesen, das tief in einem jeden Menschen verborgen ist.

Dieses Wesen ist frei von negativen Gefühlen und befindet sich im totalen Einklang mit sich selbst.Die prämorbide Persönlichkeit hadert nicht mit ihrem Leben, sondern akzeptiert das Auf und Ab des Seins in all seinen Facetten, auch wenn es sich dabei um Drogensucht handelt.

Doch vor allem ist die prämorbide Persönlichkeit vollständig ausgewogen. Ihre wilden, Read the rest of this entry »


Jun 5

Kokain, umgangssprachlich auch Koks genannt, kam seit den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den begüterten Kreisen immer mehr als Arznei- und Genußmittel in Mode.

Die Blätter des primär in Südamerika angebauten Cocastrauches, der als Hauptwirkstoff Kokain enthält, werden von den Andenbewohnern als Alltagsdroge kauend konsumiert. Des Profits wegen sind diese Länder bis heute oft noch vom Coca-Anbau abhängig. Die längst mögliche synthetische Herstellung hat daran nichts geändert. In Deutschland ist Kokain eine illegale Droge und daher verboten. Um so erschreckender die Bilanz von trotzdem ca. 50.000 hiesigen Kokainproduzenten. Ein Grund ist der für unsere Gesellschaft typische Leistungsdruck. Ist doch die erste Wirkung von Kokain, das Read the rest of this entry »


Jun 2

Er ist verfügbar, schmeckt gut, hat lange Tradition, soziale Funktion, und seine Geschichte ist mit prominenten Namen (von Jack London bis zu Harald Juhnke) verknüpft: Alkohol. Insbesondere seine Wirkung jedoch ist es, die die zunächst positive Bedeutung des “Genußmittels” leider nur allzu oft in eine fatale Sucht kippen läßt.

Der Beginn ist zumeist harmlos: Frühschoppen, Feierabendbierchen, Verdauungsschnäpschen, Schlummertrunk - die Liste der allgemein gebräuchlichen Verniedlichungen ließe sich beliebig verlängern. Doch bleibt es eben in vielen Fällen nicht dabei, der Alkohol in seinen zahlreichen Spielarten wird zum ständigen (und bald schon unverzichtbaren) Begleiter. Mit der Morgenzeitung am Kiosk gibt es den ersten “Kurzen”, die getönte Limonadenflasche im Büroschreibtisch enthält etwas ganz anderes, zum Mittagessen sind mehrere Gläser Wein “normal” und nach Feierabend kommen dann die größeren Mengen.

Vor Familie, Freunden und Kollegen wird versucht, die Sucht zu verheimlichen oder - wenn entdeckt - zunächst kleinzureden und zu verharmlosen. Dabei ist das ehrliche Suchteingeständnis vor sich selbst und der eigenen Umgebung der erste Schritt zur dann notwendigen und rettenden Therapie.


Jun 2

Das Verlangen nach “Mehr” beherrscht den Menschen. Viele Erklärungen gibt es dazu, eine schlüssige dazu sei hier vorgestellt: zu einem gewissen Zeitpunkt kommt man mit einer Substanz in Berührung, sei es Alkohol, synthetisches oder anderes.

Tags darauf hat man zwar den Katzenjammer, jedoch: dieses losgelöst sein von der Wirklichkeit, mit der man im tiefsten Inneren nicht d’accord ist, will man wieder haben. Das Ganze läuft in der Regel unbewußt ab, süchtig ist man zu dieser Zeit noch nicht. Bei einem dauert es Jahre, bei anderen nur Wochen, das ist individuell verschieden.

Von nun an wird versucht diese Losgelöstheit “von allem” wieder und wieder angestrebt. Die Gewöhnung des Körpers setzt ein, die psychische Abhängigkeit ist schon davor vorhanden. Ist der “point of no return” erst Mal überschritten, stellt der/die Betreffende entsetzt fest: von nun an ist Zahltag. Losgelöstheit stellt sich nicht mehr ein - ganz im Gegenteil. Um das Ziel zu erreichen wird die Dosis gesteigert. Das schafft nur fragmentarisch Abhilfe, denn nach einer gewissen Zeit muss die Dosis wieder gesteigert werden - ein nie enden wollender Kreis, den zu durchbrechen mehr als nur schwer ist.