Sep 8

Es gibt verschiedene Formen der Depression. Sie unterscheiden sich durch Krankheitmerkmale und Ursache. Die eher seltene Form, die analytische Depression entsteht durch Vernachlässigung und Isolierung. Zu beobachten ist diese Form bei Häftlingen in langer Einzelhaft, Heiminsassen oder vernachlässigten Kindern.

Die somatisierte Depression wird, wie der Name sagt, in bestimmten Symptomen ausgelebt. Trotz körperlichen Gesundheit, kommt es hier zu psychisch bedingten, starken Schmerzen. Die agitierte Depression äußert sich in einem rastlosen Bewegungsdrang und ständigem Jammern und Klagen des Patienten.

Bei der atypischen Depression klagen die Patienten über eine bleiernde Schwere des Körpers, welche in manchen Fällen durch ungehemmten Appetit hervorgerufen wird. Sie sind misstrauisch und fühlen sich zurückgewiesen. Es kommt aber zu momentanen Stimmungsaufhellungen. Read the rest of this entry »


Jun 8

Die prämorbide Persönlichkeit wird oft auch als Primärpersönlichkeit bezeichnet. Diese wird vor allem im Bereich der biodynamischen Psychotherapie behandelt und erforscht. Einfach ausgedrückt handelt es sich bei der prämorbiden Persönlichkeit um ein Wesen, das tief in einem jeden Menschen verborgen ist.

Dieses Wesen ist frei von negativen Gefühlen und befindet sich im totalen Einklang mit sich selbst.Die prämorbide Persönlichkeit hadert nicht mit ihrem Leben, sondern akzeptiert das Auf und Ab des Seins in all seinen Facetten, auch wenn es sich dabei um Drogensucht handelt.

Doch vor allem ist die prämorbide Persönlichkeit vollständig ausgewogen. Ihre wilden, Read the rest of this entry »


Jun 5

Der Begriff “Craving” kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet frei übersetzt soviel wie “Begierde” oder “Verlangen”. Er wird im Bereich der Suchtforschung gebraucht. Mit “Craving” meint man das Bedürfnis bzw. das Verlangen des Suchtkranken, an sein Suchtmittel zu gelangen.

Man unterscheidet im “Craving” zwischen stofflicher und nichtstofflicher Sucht. Mit stofflicher Drogensucht ist gemeint die Sucht nach chemischen Substanzen, also z. B. die Drogen- oder Tablettenabhängigkeit. Von nichtstofflicher Sucht spricht man, wenn man z. B. spielsüchtig ist. Man spricht dann auch von “constant craving”, also von kontinuier-
lichem Verlangen.

Man kann in der Suchtforschung schnell einem Irrtum erliegen. Nach allgemein gängiger Meinung gilt man als geheilt, wenn man die Sucht hinter sich gelassen hat. Doch dies ist nicht ganz korrekt - denn was die Wenigsten wissen, ist, dass das Read the rest of this entry »


Jun 5

Kokain, umgangssprachlich auch Koks genannt, kam seit den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den begüterten Kreisen immer mehr als Arznei- und Genußmittel in Mode.

Die Blätter des primär in Südamerika angebauten Cocastrauches, der als Hauptwirkstoff Kokain enthält, werden von den Andenbewohnern als Alltagsdroge kauend konsumiert. Des Profits wegen sind diese Länder bis heute oft noch vom Coca-Anbau abhängig. Die längst mögliche synthetische Herstellung hat daran nichts geändert. In Deutschland ist Kokain eine illegale Droge und daher verboten. Um so erschreckender die Bilanz von trotzdem ca. 50.000 hiesigen Kokainproduzenten. Ein Grund ist der für unsere Gesellschaft typische Leistungsdruck. Ist doch die erste Wirkung von Kokain, das Read the rest of this entry »


Jun 2

Er ist verfügbar, schmeckt gut, hat lange Tradition, soziale Funktion, und seine Geschichte ist mit prominenten Namen (von Jack London bis zu Harald Juhnke) verknüpft: Alkohol. Insbesondere seine Wirkung jedoch ist es, die die zunächst positive Bedeutung des “Genußmittels” leider nur allzu oft in eine fatale Sucht kippen läßt.

Der Beginn ist zumeist harmlos: Frühschoppen, Feierabendbierchen, Verdauungsschnäpschen, Schlummertrunk - die Liste der allgemein gebräuchlichen Verniedlichungen ließe sich beliebig verlängern. Doch bleibt es eben in vielen Fällen nicht dabei, der Alkohol in seinen zahlreichen Spielarten wird zum ständigen (und bald schon unverzichtbaren) Begleiter. Mit der Morgenzeitung am Kiosk gibt es den ersten “Kurzen”, die getönte Limonadenflasche im Büroschreibtisch enthält etwas ganz anderes, zum Mittagessen sind mehrere Gläser Wein “normal” und nach Feierabend kommen dann die größeren Mengen.

Vor Familie, Freunden und Kollegen wird versucht, die Sucht zu verheimlichen oder - wenn entdeckt - zunächst kleinzureden und zu verharmlosen. Dabei ist das ehrliche Suchteingeständnis vor sich selbst und der eigenen Umgebung der erste Schritt zur dann notwendigen und rettenden Therapie.


Jun 2

Das Verlangen nach “Mehr” beherrscht den Menschen. Viele Erklärungen gibt es dazu, eine schlüssige dazu sei hier vorgestellt: zu einem gewissen Zeitpunkt kommt man mit einer Substanz in Berührung, sei es Alkohol, synthetisches oder anderes.

Tags darauf hat man zwar den Katzenjammer, jedoch: dieses losgelöst sein von der Wirklichkeit, mit der man im tiefsten Inneren nicht d’accord ist, will man wieder haben. Das Ganze läuft in der Regel unbewußt ab, süchtig ist man zu dieser Zeit noch nicht. Bei einem dauert es Jahre, bei anderen nur Wochen, das ist individuell verschieden.

Von nun an wird versucht diese Losgelöstheit “von allem” wieder und wieder angestrebt. Die Gewöhnung des Körpers setzt ein, die psychische Abhängigkeit ist schon davor vorhanden. Ist der “point of no return” erst Mal überschritten, stellt der/die Betreffende entsetzt fest: von nun an ist Zahltag. Losgelöstheit stellt sich nicht mehr ein - ganz im Gegenteil. Um das Ziel zu erreichen wird die Dosis gesteigert. Das schafft nur fragmentarisch Abhilfe, denn nach einer gewissen Zeit muss die Dosis wieder gesteigert werden - ein nie enden wollender Kreis, den zu durchbrechen mehr als nur schwer ist.


Jun 1

Wir werden euch informieren über Sucht, Prävention, Medikamente und mal dies und das über Sucht und die Umgangsweise in vereinzelten Städten. In Berlin beispielsweise wird viel für Süchtige getan.

Ansonsten posten wir auch die wichtigsten Medikamente, mit Wirkungsweise, Nebenwirkungen etc.

:)


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